kräutergarten

Heilpflanze des Monats Oktober


Bei dieser zweihäusigen Pflanze sind die männlichen Blüten klein und unscheinbar, während sich aus den weiblichen Blüten in Form grüner, kleiner Scheinähren die Hopfenzapfen entwickeln. Angebaut werden daher nur weibliche Pflanzen, da die Hopfenzapfen eine wichtige, würzende Zutat beim Bierbrauen sind und, zumal sie auch noch antibakterielle Eigenschaften haben, als natürliches Konservierungsmittel dienen. 

In der Homöopathie wird Hopfen bei Nervosität, Schlafstörungen und zur Stärkung von Herz und Kreislauf angewendet. 

In der Volksheilkunde wird er äußerlich zur Behandlung von Geschwüren und Hautverletzungen und innerlich bei Blasenkatarrh und Verdauungsproblemen eingesetzt. 

Schon Tabernaemontanus schreibt: dieqeil auch der Hopffe die Leber und das Milz reiniget und dieselbigen Verstopfung hinweg nimmt…“  (U. Ditschler)