Am Hang oberhalb des Parks sind die angefallenen Holzreste aufgearbeitet worden. Das Material wurde dabei nicht einfach entfernt, sondern bewusst in Form eines längeren Totholzhaufens angelegt, der sich durch den Hangbereich zieht. Diese Struktur schafft wertvolle Lebensräume für Insekten und Kleintiere und ist ein gezielter Beitrag zur Förderung der Biodiversität. Solche Maßnahmen sind Teil einer naturnahen Pflege, wie sie auch in der Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt vorgesehen ist.
Gleichzeitig wurde der Bereich am Fuß des Hangs sichtbar aufgewertet. Ein Mitarbeiter des Gartenamtes hat neue Sitzbänke gefertigt, die inzwischen montiert wurden. Damit entstehen zusätzliche Aufenthaltsmöglichkeiten mit Blick in den Park, die den Kurpark als Ort der Erholung weiter stärken.
Die Entwicklung des Hangbereichs ist damit noch nicht abgeschlossen. Über die Sommermonate wird zunächst beobachtet, wie sich die Fläche natürlich entwickelt und welche Pflanzen sich von selbst ansiedeln. Auf dieser Grundlage ist für den Herbst eine gezielte Neubepflanzung vorgesehen. Geplant ist die Pflanzung von etwa fünf bis zehn Bäumen, abgestimmt auf die örtlichen Gegebenheiten sowie auf ökologische und gestalterische Gesichtspunkte.
Insgesamt zeigt sich hier ein Ansatz, der aus meiner Sicht richtig ist: Pflege wird nicht isoliert gedacht, sondern mit ökologischen Zielen und einer Verbesserung der Aufenthaltsqualität verbunden. Der Kurpark bleibt damit nicht nur ein gepflegter, sondern auch ein lebendiger und zukunftsfähiger Teil unserer Stadt.
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Christian Eberle
Beigeordneter der Stadt Bad Bergzabern / Bilder: Gartenamt
